In der Hauptstadt Karabachs gedenken die Einwohner in einem Museum der verschollenen Soldaten. Die abgebildete Direktorin ist selbst Mutter eines vermissten Soldaten.

Der geopolitische Terminus Südkaukasus umfasst die ehemals sowjetischen Republiken Georgien, Armenien und Aserbaidschan sowie die sezessionistischen Regierungen von Abchasien, Südossetien und Berg-Karabach. Diese entlegene Region der Welt zählt zu den konfliktreichsten im Gebiet der ehemaligen Sowjetunion und wurde in den vergangenen 25 Jahren wiederholt Schauplatz gewaltsamer Auseinandersetzungen.

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Im Hintergrund sind die schneebedeckten Kandil-Berge an der irakisch-iranischen Grenze zu sehen, die der Party of Free Life of Kurdistan als Rückzugsort dienen.

Seit über 35 Jahren kämpfen die Kurden im Iran für mehr Autonomie ihrer Bevölkerungsgruppe gegenüber der iranischen Regierung. In den letzten Jahren kam es den Status der Kurden betreffend zunehmend zu gewaltsamen Auseinandersetzungen. Dabei will die Regierung die Unabhängigkeit der Kurden verhindern, während jene durch militante Aktionen versuchen, weiter Druck auf die Zentralregierung auszuüben.

Mahnmal zur Erinnerung an die Todesopfer des irakischen Giftgasangriffs auf den hauptsächlich von Kurden bewohnten Ort Halabdscha am Ende des Ersten Golfkrieges.

Seit fast einem Jahrhundert kämpfen die Kurden im Irak um die Unabhängigkeit des im Norden des Landes gelegenen Kurdistans von der irakischen Zentralregierung. In den letzten Jahren kam es zunehmend zu politischen und ökonomischen Auseinandersetzungen um den Status Kurdistans. Dabei will die Zentralregierung die Unabhängigkeit und somit die mögliche Gründung eines kurdischen Staates verhindern, während die kurdische Autonomiebehörde durch die Erschließung ökonomischer Ressourcen versucht, weiter Druck auf die Zentralregierung bezüglich seiner Autonomiebestrebungen auszuüben.

Stellen innerstaatliche Konflikte den internationalen Aufstieg Chinas auf tönerne Füße? Die Zentralregierung in Peking sieht sich immer wieder mit heftigen Unruhen in ihren strategisch wichtigen Grenzregionen konfrontiert. Früher zeitweise unabhängig, kam es in den Regionen nach der Eingliederung in die Volksrepublik zu Sezessionsbestrebungen.

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Während Indonesien eine hohe ethnische Heterogenität aufweist, ist die Bevölkerungszusammensetzung in der Region Aceh dagegen homogen. Die große Mehrheit der regionalen Einwohner sind Muslime. Bereits vor der Entstehung der GAM war die Region Aceh Schauplatz gewaltvoller Konflikte. Im 19. Jahrhundert wehrte sich das unabhängige Sultanat Aceh in einer langen Auseinandersetzung gegen die niederländische Einflussnahme (1873-1913). Im Jahr 1953 brach erneut eine Rebellion aus, nachdem die Region in die Republik Indonesien integriert wurde. Die Rebellen unter der Führung von Teungku Daud Beureueh forderten daraufhin mehr regionale Autonomie und eine Stärkung des Islams auf nationaler Ebene. Der hoch gewaltsame Konflikt endete im Jahr 1963 mit dem Angebot der Regierung, Aceh den Status einer special region zu gewähren. Dieser Status beinhaltete zusätzliche Autonomie im religiösen, kulturellen und bildungspolitischen Bereich. Mit der Machtübernahme General Haji Mohamed Suhartos wurde jedoch dieser Status wiederrufen.

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Montag, 09 September 2013 11:25

Tansania: Der Sezessionskonflikt Sansibars

 

Seit fast 20 Jahren kämpfen die Bewohner von Sansibar um die Unabhängigkeit der Insel von Tansania. In den letzten Jahren kam es zunehmend zu gewaltsamen Auseinandersetzungen um den Status Sansibars. Eine muslimisch Unabhängigkeits-vereinigung geht dabei brutal gegen die christliche Minderheit auf der Insel vor. Der Staat reagiert mit gewaltsamen Verhaftungen und will die muslimische Gruppe nun verbieten.

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