Seit etwa 2007 treten islamistische Kämpfer in Algerien unter dem Namen al-Qaeda in the Islamic Maghreb (AQIM) auf. Der bewaffnete Kampf gegen die Regierung, durch Selbstmordattentate, Bombenanschläge und Überfälle auf Sicherheitskräfte, zeichnet die Aktivitäten der Gruppe vor allem in Algerien aus. Die Regierung antwortete ihrerseits mit der Aufstellung von Anti-Terror Einheiten, Luftschlägen und regionalen Großoffensiven. In Teilen des Landes nehmen die Konfliktereignisse und Kampfhandlungen das Ausmaß eines begrenzten Krieges an. Betroffen sind dabei im Norden des Landes, die Region Kabylei sowie Gebiete im Süden in Grenznähe zu Mali, Mauretanien und Libyen. Das Auftreten AQIMs im Norden Afrikas eröffnete jedoch kein neues Konfliktgebiet, denn der Konflikt in Algerien besteht nicht erst seit dem Jahr 2007,  sondern begann schon vor mehr als 20 Jahren seinen Verlauf  zu nehmen.

Simbabwe galt einst als Kornkammer Afrikas. Heute hat sich Simbabwe unter der autoritären Staatsführung des Präsidenten Robert Mugabe und seiner Partei Zimbabwe African National Union - Patriotic Front (ZANU-PF) zu einem von Armut, Lebensmittelknappheit und Gewalt geprägten Land entwickelt.

Im vergangenen Jahr wurde in den deutschen Medien über die umstrittenen Parlaments- und Präsidentschaftswahlen in Simbabwe im Juli 2013 berichtet, als der autokratisch herrschende Robert Mugabe zum siebten Mal das Präsidenten-Amt antrat. Angesichts des Gewichtes, das europäische Sanktionsmaßnahmen für das afrikanische Land und dessen Bevölkerung haben, ist ein genauerer Blick auf die Gesamtheit der politischen Prozesse und die Konfliktentwicklung in Simbabwe lohnenswert. 

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