Ein US-Soldat unterweist im April 2007 im Zuge einer Ausbildungsmission nigrische Soldaten in taktischen Handzeichen.

Niger ist geographisches Zentrum eines gegenwärtig von Gewalt gezeichneten Krisengebiets, inmitten dessen einzig das Land unter Präsident Mahamadou Issoufou den Eindruck von Stabilität und Sicherheit erweckt. Nigers fragile Umgebung zeigt sich insbesondere an den jüngeren Entwicklungen in drei seiner Nachbarstaaten: Libyen, Mali und Nigeria. Wenngleich diese nicht zu unterschätzende Auswirkungen auf nigrische Angelegenheiten haben – man denke unter anderem an die hohen, nur mit ausländischer Unterstützung zu bewältigenden Flüchtlingszuströme –, fällt der Niger kaum in den Fokus medialer Aufmerksamkeit. Doch auch hier haben die gewaltsamen Aktivitäten islamistischer Gruppierungen in den vergangenen fünf Jahren bedenkliche Ausmaße angenommen, was nicht zuletzt mit der konfliktreichen nachbarstaatlichen Konstellation zusammenhängt.

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