Miriam

Im Hintergrund sind die schneebedeckten Kandil-Berge an der irakisch-iranischen Grenze zu sehen, die der Party of Free Life of Kurdistan als Rückzugsort dienen.

Seit über 35 Jahren kämpfen die Kurden im Iran für mehr Autonomie ihrer Bevölkerungsgruppe gegenüber der iranischen Regierung. In den letzten Jahren kam es den Status der Kurden betreffend zunehmend zu gewaltsamen Auseinandersetzungen. Dabei will die Regierung die Unabhängigkeit der Kurden verhindern, während jene durch militante Aktionen versuchen, weiter Druck auf die Zentralregierung auszuüben.

Mahnmal zur Erinnerung an die Todesopfer des irakischen Giftgasangriffs auf den hauptsächlich von Kurden bewohnten Ort Halabdscha am Ende des Ersten Golfkrieges.

Seit fast einem Jahrhundert kämpfen die Kurden im Irak um die Unabhängigkeit des im Norden des Landes gelegenen Kurdistans von der irakischen Zentralregierung. In den letzten Jahren kam es zunehmend zu politischen und ökonomischen Auseinandersetzungen um den Status Kurdistans. Dabei will die Zentralregierung die Unabhängigkeit und somit die mögliche Gründung eines kurdischen Staates verhindern, während die kurdische Autonomiebehörde durch die Erschließung ökonomischer Ressourcen versucht, weiter Druck auf die Zentralregierung bezüglich seiner Autonomiebestrebungen auszuüben.